Biografie

Als Sopranistin im hohen Koloraturfach verbindet Johanna Schumertl ihre stimmliche Beweglichkeit und außergewöhnliche Höhe mit großer Spielfreude und ausdrucksstarker Präsenz. Ihr Repertoire umfasst anspruchsvolle Koloraturpartien ebenso wie charakterstarke Bühnenfiguren und zeichnet sich durch große stilistische Vielfalt aus.

Auf der Opernbühne war Johanna Schumertl zuletzt als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail in einer Produktion der Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation zu erleben. Zuvor sang sie die Rolle der Marzelline in Beethovens Fidelio in einer Produktion der Münchener Compagnie Opera Incognita. Zu den bereits von ihr interpretierten Partien zählen Adele in Johann Strauss’ Die Fledermaus, Amor und Valetto in Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Evandre in Glucks Alceste sowie Madame Herz in Mozarts Der Schauspieldirektor. Weitere Partien ihres Repertoires sind Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos und Fiaker-Milli in Arabella.

Neben der Oper bildet die Beschäftigung mit Alter Musik einen wichtigen Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Als Mitglied des Ensembles Les Mélophilètes widmet sie sich insbesonders französischer Barockmusik. Prägend für ihre Arbeit mit Alter Musik ist zudem der langjährige Unterricht bei der Barocksängerin Monika Mauch.

Auch mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts setzt sie sich intensiv auseinander. Sie war mit Werken von Georges Aperghis, John Cage und Thomas Adès sowie in mehreren Uraufführungen zu erleben. Wichtige Impulse erhielt sie hierfür u.a. von Françoise Kubler. Im Juni 2026 gestaltete sie gemeinsam mit dem Pianisten und Günter-Bialas-Förderpreisträger Johannes Obermeier einen vielbeachteten zeitgenössischen Liederabend in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Ihre Licence chant lyrique (Bachelor) bei Prof. Mélanie Moussay an der Haute école des arts du Rhin in Strasbourg schloss sie 2025 mit Auszeichnung („excellent“) ab. Derzeit führt sie ihre Ausbildung im Rahmen einer Spécialisation Chant soliste am Conservatoire de Strasbourg sowie im Studium der Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Prägend für ihre künstlerische und persönliche Entwicklung war auch ein halbjähriger Studienaufenthalt in Paris.

Ihre musikalische Ausbildung verbindet Gesang mit einem breiten instrumentalen und chorleiterischen Hintergrund. 2024 absolvierte sie ihr Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München mit den Hauptfächern Orgel, Chorleitung und Improvisation. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Dirigentin, Chorassistentin und Chorpädagogin. Mit VoiceLab hat sie ein eigenes Workshopformat für vokale Improvisation entwickelt, das sie mit Erwachsenen und Jugendlichen durchführt.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Ulrike Hofbauer, Peter Kooij, Alessandro Amoretti und Stéphane Degout sowie in Coachings bei Frédéric Calendreau (Opéra national du Rhin) und Wolf Michael Storz (Bayerische Staatsoper). Johanna Schumertl ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth und wurde über viele Jahre durch ein Stipendium des Bischöflichen Cusanuswerks gefördert.


Stand: August 2026

Als Sopranistin im hohen Koloraturfach verbindet Johanna Schumertl ihre stimmliche Beweglichkeit und außergewöhnliche Höhe mit großer Spielfreude und ausdrucksstarker Präsenz. Ihr Repertoire umfasst anspruchsvolle Koloraturpartien ebenso wie charakterstarke Bühnenfiguren und zeichnet sich durch große stilistische Vielfalt aus.

Auf der Opernbühne war Johanna Schumertl zuletzt als Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail in einer Produktion der Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation zu erleben. Zuvor sang sie die Rolle der Marzelline in Beethovens Fidelio in einer Produktion der Münchener Compagnie Opera Incognita. Zu den bereits von ihr interpretierten Partien zählen Adele in Johann Strauss’ Die Fledermaus, Amor und Valetto in Claudio Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Evandre in Glucks Alceste sowie Madame Herz in Mozarts Der Schauspieldirektor. Weitere Partien ihres Repertoires sind Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos und Fiaker-Milli in Arabella.

Neben der Oper bildet die Beschäftigung mit Alter Musik einen wichtigen Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Als Mitglied des Ensembles Les Mélophilètes widmet sie sich insbesonders französischer Barockmusik. Prägend für ihre Arbeit mit Alter Musik ist zudem der langjährige Unterricht bei der Barocksängerin Monika Mauch.

Auch mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts setzt sie sich intensiv auseinander. Sie war mit Werken von Georges Aperghis, John Cage und Thomas Adès sowie in mehreren Uraufführungen zu erleben. Wichtige Impulse erhielt sie hierfür u.a. von Françoise Kubler. Im Juni 2026 gestaltete sie gemeinsam mit dem Pianisten und Günter-Bialas-Förderpreisträger Johannes Obermeier einen vielbeachteten zeitgenössischen Liederabend in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Ihre Licence chant lyrique (Bachelor) bei Prof. Mélanie Moussay an der Haute école des arts du Rhin in Strasbourg schloss sie 2025 mit Auszeichnung („excellent“) ab. Derzeit führt sie ihre Ausbildung im Rahmen einer Spécialisation Chant soliste am Conservatoire de Strasbourg sowie im Studium der Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Prägend für ihre künstlerische und persönliche Entwicklung war auch ein halbjähriger Studienaufenthalt in Paris.

Ihre musikalische Ausbildung verbindet Gesang mit einem breiten instrumentalen und chorleiterischen Hintergrund. 2024 absolvierte sie ihr Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater München mit den Hauptfächern Orgel, Chorleitung und Improvisation. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als Dirigentin, Chorassistentin und Chorpädagogin. Mit VoiceLab hat sie ein eigenes Workshopformat für vokale Improvisation entwickelt, das sie mit Erwachsenen und Jugendlichen durchführt.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Ulrike Hofbauer, Peter Kooij, Alessandro Amoretti und Stéphane Degout sowie in Coachings bei Frédéric Calendreau (Opéra national du Rhin) und Wolf Michael Storz (Bayerische Staatsoper). Johanna Schumertl ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth und wurde über viele Jahre durch ein Stipendium des Bischöflichen Cusanuswerks gefördert.


Stand: August 2026